Kurz gesagt
Geben Sie Leitungslänge und Leistung ein, um den rechnerischen Mindestquerschnitt nach der Standard-Spannungsfall-Formel zu sehen. Das Ergebnis aktualisiert sich sofort.
Ergebnis
- Strom (I = P / U)
- –
- Rechnerischer Mindestquerschnitt
- –
- Nächster Normquerschnitt
- –
Normquerschnitte bei Ihrer Leistung
| Querschnitt | Max. Länge bei gewähltem Ziel-Spannungsfall | Ausreichend? |
|---|
Wie wird gerechnet?
Der Rechner nutzt die übliche Spannungsfall-Formel für einphasige Wechselstromleitungen:
A = (2 × L × I × cos φ) / (γ × Ua)
- A – rechnerischer Mindestquerschnitt in mm²
- L – Leitungslänge in m (einfache Strecke; der Faktor 2 berücksichtigt Hin- und Rückleiter)
- I – Strom in A, hier P / 230 V
- cos φ – 1 angenommen
- γ – Leitwert Kupfer, 56 m/(Ω·mm²)
- Ua – zulässiger Spannungsfall in Volt (1 % bzw. 3 % von 230 V)
Der Spannungsfall ist bei den üblichen Längen eines Balkonkraftwerks selten der begrenzende Faktor. Welche Leitung in Ihrer Situation zulässig ist, klärt der Ratgeber zum Kabelquerschnitt; zur Kabelführung siehe Kabelführung.
Häufige Fragen
Ersetzt der Helfer eine Fachplanung?
Nein. Er bildet nur den rechnerischen Spannungsfall nach der Standardformel ab. Festinstallationen und die Bewertung der Gesamtanlage gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.
Warum ist der Spannungsfall bei kurzen Leitungen unkritisch?
Bei üblichen Längen und der Leistung eines Balkonkraftwerks ist der rechnerische Mindestquerschnitt klein. Entscheidend sind dann eher mechanische Belastbarkeit, Steckverbindungen und Schutzmaßnahmen.
